Angekommen

Lange nichts mehr geschrieben

Fast genauso lange auch kein Bedürfnis danach gehabt. 

Ich bin angekommen. Hier in der neuen Stadt und bei mir. Ich bin glücklich und habe vor das auch zu bleiben.

Hallo Welt, hier bin ich wieder, was hast du sonst noch alles zu bieten?

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Kloß im Hals

Und plötzlich stehst du nach vier Jahren wieder in der leeren Wohnung, nur dass es sich diesmal ganz anders anfühlt. 

Vier Jahre haben wir hier gewohnt, vielmehr noch gelebt.

Unsere Wohnung, unser Zuhause – und doch wieder nicht.

Warum muss Abschied immer so scheiße sein?

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Ode an den September

September.

Der Herbst liegt in der Luft und man kann ihn bereits seit einiger Zeit deutlich riechen.

Diese frische Brise, die einem morgens um die Nase fegt. Die deutlich mildere Sonne, die einen tagsüber allerdings immer noch wärmt, während es im Schatten schon empfindlich kühl wird.

Landschaftlich für mich einer der reizvollsten Monate.

Als Septemberkind verbinde ich den  Herbstbeginn ausserdem ganz eng mit meinem Geburtstag. Vielleicht mag ich ihn ja auch deshalb so sehr.

Es ist ganz egal, wie alt ich werde, ob dreißig, sechzig oder hundert:  An diesen paar ersten Septembertagen bin ich das kleine Kind, das auf der Wiese vorm Elternhaus seinen Drachen steigen lässt, gemeinsam mit seinem besten Freund, und das beim Heimkommen von der Familie mit Kuchen und Geschenken überrascht wird.

Mein Tag. Mein Monat.

September.

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Warum?

Warum bloggen?

Warum eigentlich nicht?

Seit Jahren lese ich die verschiedensten Blogs und bin immer wieder fasziniert davon, wie manche Leute es schaffen, banale Alltagssituationen in höchst amüsante Kurzgeschichten zu verwandeln.

Seit Wochen formen sich nun in meinem Kopf ebensolche Geschichten, ich erlebe etwas und denke: Darüber könntest du schreiben. Oder ich erinnere mich aus heiterem Himmel an irgendetwas und möchte diese Erinnerung festhalten, in Worte fassen und teilen.

Mein Leben ändert sich gerade massiv und wenn es etwas darüber zu schreiben gibt, dann genau jetzt.

Geschrieben habe ich immer schon gerne. Tagebücher, Briefe, Kurzgeschichten und Gedichte.

Und vielleicht wird davon auch hier irgendwann einmal etwas veröffentlicht. Zumindest die Stücke, die mich nicht vor Scham errötend im Erdboden versinken lassen.

We´ll see!

 By the way: Schon sechs Leser, die sich – warum auch immer – hierher verirrt haben. ;-) Welcome to my world!

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Wahre Freunde…

… sind Menschen,  die ganz genau wissen dass du im dritten Stock ohne Lift wohnst und trotzdem kommen um dir Kisten schleppen zu helfen….

Merci!

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Heute geht es los!

Nur noch drei Stunden arbeiten und dann schnell nach Hause und den Umzugswagen packen!

Heute schlafe ich das erste Mal in der neuen Wohnung, und bin schon total aufgeregt. Mein letzter Umzug ist immerhin schon wieder ein paar Jährchen her, und noch nie sind wir so weit weg gezogen. Wobei „weit“ ja relativ ist. Für australische Verhältnisse wären 200 km grade mal ein Katzensprung. Die Distanz die man zurücklegt, um zum nächsten Supermarkt zu gelangen.  In Österreich hat man da allerdings schon das halbe Land durchquert *gg*  – so ungefähr zumindest…

Nach diesem Wochenende lebe ich für zwei Wochen aus dem Rucksack bei zwei oder drei Freundinnen von mir, und ab Mitte September sind wir dann endgültig wech… vorerst…

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Heute noch…

… Bus abholen, faschierte Laibchen für die morgigen Helfer herausbraten, den restlichen Kleiderkasten ausräumen, den Rucksack für meine zwei Wochen als Nomadin packen, ….

…schätze es wird eine lange Nacht….

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Achja, übrigens…

… sollte sich hier irgendjemand durch Zufall her verirren: Herzlich willkommen.

Ich schreibe mir hier alles was mir grad so einfällt von der Seele, in nächster Zeit wahrscheinlich viel über den Umzug, die neue Wohnung, die neue Stadt,  das neue Leben als Studentin mit Anfang dreißig, vielleicht auch ein paar Anekdoten aus meinem bewegten Leben.

Vielleicht schreib ich täglich, vielleicht wöchentlich, vielleicht nach diesem Eintrag auch nie mehr wieder, wer weiß das schon?

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Merke:

Wenn man grade mal wieder dabei ist sein Leben in Kisten zu packen und das Gewohnte hinter sich zu lassen, dann ist es gar keine gute Idee, dabei sentimentale Musik von „früher“ zu hören.

Auch nicht, wenn man sich eigentlich auf das Neue freut.

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